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  Fachstelle Pflanzenverwendung

Die richtige Pflanze für den richtigen Ort

Pflanzen prägen unsere Räume und tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei. Neue Begrünungsmethoden und -techniken helfen die ästhetischen, finanziellen und sozialen Bedürfnisse an die Umgebung zu befriedigen. Die Fachstelle Pflanzenverwendung steht im Spannungsfeld die Anlagekosten von Pflanzungen innerhalb der Stadt gering zu halten ohne an der Qualität zu sparen.
Bei unseren Projekten und Dienstleistungen erarbeiten und testen wir verschiedene Bepflanzungsmethoden und Pflanzenzusammenstellungen um für diverse Standorte im urbanen Raum Lösungsansätze anzubieten.

FS_Pflanzenverwendung

Themenfelder

  • Staudenmischpflanzungen
    Es handelt sich bei den Mischpflanzungen um ein sich selbst regelndes, dynamisches System. Sie zeichnen sich mit ihrer gestaffelten Blühzeitenabfolge und ihrer attraktiven Winterstrukturen aus. Durch die optimale Pflanzenzusammensetzung unter Berücksichtung von Konkurrenzfähigkeit, Wuchs- und Verbreitungsstrategien und Standortansprüchen ist langfristig mit sehr wenig Pflegeaufwand zu rechnen. Der Erlebniswert ist deutlicher höher als die einer Monokulturfläche einzustufen.
  • Robinsonsche Blumenwiese: Wiese & Pflanzung
    Mischungen aus Blumenwiesensamen und gepflanzten Stauden und Geophyten mit Wildstaudencharakter sind eine Alternative zu monotonen, funktionslosen Rasenflächen im urbanen Umfeld. Die Hochschule greift dabei die Idee des aus Irland stammenden Gärtners Williams Robinson (1838-1935) auf, der heimische und fremdländische Stauden gemeinsam in Wiesen pflanzte. Sowohl bei einer bestehenden Wiese als auch bei einer Neuanlage kann dieses Prinzip durchgeführt werden.
  • Direktsaat von Sommerflor
    Gerade für imposante temporäre Blühereignisse im öffentlichen Grün bietet die Aussaat von Sommerflor eine kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Sommerflor-Pflanzungen. Es entsteht eine wiesenartige, ästhetische beeindruckende Begrünung für 2 Vegetationsperioden.
  • Staudenhecken
    Staudenhecken sind ganzjährig blühende Alternativen zu den herkömmlichen Gehölzhecken. Sie kommen vor allem als Platz sparende Elemente zum Einsatz, z. B. in Reihenhausgärten oder auf schmalen, kleinen Grundstücken. Sie erreichen ihre Endhöhe im Sommer und gerade darin liegt der Reiz dieser Staudenhecken; Dynamik findet statt, ein stetig veränderndes Bild zieht sich über das Vegetationsjahr.
    Ein wichtiger Vorteil ist das Umgehen der Grenzabstandsregeln von Gehölzpflanzungen. Die Pflege reduziert sich auf den jährlichen Komplettrückschnitt im Vorfrühling.
  • Wasser- und Wasserrandpflanzen – Repositionspflanzen
    Schwimmteiche, Wassergärten und das Regenwassermanagement, sind aktuelle Aufgabenstellungen in der Pflanzenverwendung. Vorversuche und Beispielobjekte beeindrucken insbesondere auf nährstoffarmen Substraten mit einfacher Pflege, langer Blütezeit und dauerhaften Strukturen.

Dienstleistungen

  • Erarbeitung von Bepflanzungskonzepten für das städtische Grün auf der Basis einer ästhetisch wertvollen, dynamischen und pflegeextensiven Pflanzenzusammensetzung.
  • Zusammenstellung und Durchführung von Staudenmischpflanzungen und Sommerflormischungen für verschiedene Standorte.
  • Fachberatung für Spezialthemen: Bsp. Freilandziergräser, Rosen, Wasserpflanzen
  • Durchführung einer Analyse und Aufstellung eines Massnahmenplans für eine Umgestaltung von Pflanzungen.

Projekte

  • Abgeschlossene Projekte
    • KTI-Projekt: Optimierung von Staudenflächen im öffentlichen Grün
    • KTI-Projekt: Entwicklung Integrierter Pflanzsysteme
  • Laufende Projekte
    • Entwicklung von Bepflanzungskonzepten für verwurzelte Halbschattenflächen im städtischen Grün.
    • Robinsonsche Blumenwiese: Kombination Wiese & Stauden ein Gestaltungskonzept für das urbane Grün.
    • Staudenhecken: Alternative zu herkömmlichen Gehölzhecken

Referenzen

  • Bepflanzungskonzept für die Stadt Wädenswil
  • Livia Klee - Garten der Erinnerung; Zentrum Paul Klee in Bern
  • Stadt Thalwil – extensive Bepflanzungskonzepte am Kreisel Alte Landstrasse
  • Stadt Thalwil – Umgestaltung Migros Thalwil, Stadtbäume und Unterpflanzungskonzepte
  • Evangelisch –Reformierte Kirchgemeine Horgen - Intensive und extensive Dachbegrünung
  • Diverse Privatgärten – Neugestaltung und Umgestaltung S
  • Stiftung Alterszentrum / Alterswohnungen Turm-Matt, 8832 Wollerau - Raumbildende Bepflanzungskonzepte


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